Zum neuen Jahr!

„Das neue Jahr sieht mich freundlich an
und ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein
und seinen Wolken ruhig hinter mir.“
J. W. v. Goethe

Diese Zeilen klingen so friedlich und klar.
Wunderbar, wenn wir uns so auf den Jahreswechsel einlassen könn(t)en.

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Der Beginn eines neuen Jahres

Wie sieht es bei dir aus? Bist du entspannt gestartet und es darf alles so bleiben, wie es ist? Oder gibt es viele gute Vorsätze?

Gerade schwirren eine Menge Aufforderungen und Kaufangebote im Netz herum, damit der Wechsel ins Jahr 2023 gelingt. Wir sollen das alte Jahr reflektieren und das neue Jahr visualisieren, den Januar mit einer sportlichen Challenge oder 30 Tage zuckerfrei beginnen etc. pp.

Motivieren dich diese Hinweise auf gute Weise oder lässt du sie an dir vorbeiziehen? Erzeugen sie vielleicht sogar Druck und machen dich unzufrieden?

Mein Tipp:
Tief durchatmen, ein bisschen Abstand finden und dich auf die eigenen Themen und Möglichkeiten besinnen. Wähle, etabliere oder probiere dich an einer neuen oder wiederentdeckten gesunden Routine (z.B. Yoga) und finde die passende Dosis und Konstanz, die längerfristig in dein Leben passt. Ist das gelungen, wähle die nächste Veränderung. Kleine Schritte sind realisierbarer und wirkungsvoll.

Übrigens, die Entscheidung zum neu „sein“ und zum Anfangen „von“ ist ganz sicher nicht an den 1. Januar gebunden. Wir können an jedem Tag, auch mitten in der Woche und mitten im Jahr immer wieder mit Neuem beginnen oder verloren gegangene Routinen aufnehmen. Es ist die eigene Entscheidung und Umsetzung, die zählt, losgelöst vom Zeitpunkt. (Siehe PYS I/1 als Hinweis für alle Yoga-Auskenner.)

Ich persönlich halte es mit den Vorsätzen, den Aktivitäten, der Reflektion und Planung zum Jahreswechsel bewusst klein. Und trotzdem wechsle ich bewusst ins neue Jahr. Letzten Sonntag habe ich meine Kalender durchgeblättert und mich in dieser Draufsicht noch mal an der Fülle der Dinge erfreut, die in diesem Jahr geworden und auch nicht geworden sind. Ich hatte beruflich und privat ein gutes 2022 mit Glücksmomenten und Krisen, HA und THA eben!

Dankbarkeit empfinde ich für alles gleichermaßen. Ich mag meinen Alltag, meine yogischen Routinen und ich vertraue darauf, dass sich das, was verändert oder neu werden soll, auch im neuen Jahr zum richtigen Zeitpunkt zeigt.

Einen kleinen Wunsch nehme ich dann doch mit ins neue Jahr. Dem folge ich spontan und er fühlt sich nach großem Genuss und wunderbar leicht an. Ich möchte mich öfter und mehr mit Musik zu stärken.

That’s it! Auf diese Weise kann ich meinen Blick ruhig ins neue Jahr richten und das wünsche ich dir auch!

OM SHANTI!
deine Dorit

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